Posts mit dem Label Medizin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Medizin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, November 06, 2007

Warum Männer zu spät kommen

Nun haben wir sie:

Die ultimative Erklärung, an der es nichts zu rütteln gibt, und die Mann von jeglicher Schuld freispricht:

Toxoplasmose - Wie Wirtstiere zu Zombies werden

Befällt der Parasit Toxoplasma gondii einen Menschen, dringt er in dessen Gehirn ein und setzt sich dort fest. Die Ansteckung erfolgt meist durch engen Umgang mit Katzen, da sie die Hauptwirte sind. Aber auch durch den Verzehr von rohem Fleisch oder Gartenarbeit – wegen des Kontakts mit Katzenkot. Forscher haben nun nachgewiesen, dass der Parasit in unserem Gehirn Auswirkungen auf unser Denken und Handeln hat: Infizierte Menschen zeigen eine deutlich höhere Risikobereitschaft, neigen zu Stimmungsschwankungen und sind zudem aggressiver.
Toxoplasmose – hinter diesem Namen verbirgt sich eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit, die durch den Einzeller Toxoplasma gondii ausgelöst wird. Dieser Erreger kann alle warmblütigen Lebewesen befallen. Die Ansteckung erfolgt meist ohne äußere Symptome und bleibt somit unbemerkt. Die Erfolgsstrategie des Einzellers besteht darin, dass er seinen Wirt so manipuliert, dass seine eigene Fortpflanzung gesichert ist. Allerdings gehört der Mensch als Wirt normalerweise nicht zum Lebenszyklus des Parasiten. Er ist für Toxoplasma gondii sozusagen eine Sackgasse, da der Erreger sich in ihm nicht vermehren kann.

Von der Maus zur Katze und wieder zurück

Mäuse oder Ratten, aber auch Vögel nehmen den Erreger mit dem Futter auf. In diesen Tieren angelangt, erlebt der Parasit seine Jugend. Erst wenn ein solcher Wirtsorganismus von einer Katze gefressen wird, kann der Einzeller sich fortpflanzen: Im Raubtierdarm legt er seine Eier, die dann von der Katze ausgeschieden werden und – mit etwas Glück – von der nächsten Maus gefressen werden. So schließt sich normalerweise der Lebenszyklus des Toxoplasma gondii.

Ansteckung durch rohes Fleisch und Gartenarbeit

Neben einer Infektion durch die Hinterlassenschaften des Stubentigers droht Ansteckungsgefahr auch durch den Verzehr von rohem Fleisch. Denn: Auch Schweine und Rinder können die von der Katze ausgeschiedenen Zysten mit dem Futter aufnehmen. Wird das Fleisch vor dem Verzehr nicht oder nur unzureichend gekocht, wie etwa bei Mett, Tartar oder blutigem Steak, gelangt der Erreger auf diesem Wege in den menschlichen Körper. Entwarnung für Vegetarier gibt es deswegen aber trotzdem nicht: Auch Salate und Gemüse können mit den Zysten aus dem Katzenkot verseucht sein. Schließlich kann man sich auch bei der Gartenarbeit mit dem Erreger infizieren. Denn eine Katze scheidet – bevorzugt in loser Gartenerde – pro Tag etwa zehn Millionen ansteckender Zysten aus, die dann über Monate hinweg infektionsbereit bleiben!

Getarnt als Körperzelle

Gelangt der Mensch in Kontakt mit den hoch ansteckenden Zysten im Katzenkot, wird auch er zum Wirt. Der Parasit kann sich im menschlichen Körper zwar nicht fortpflanzen, vermehrt sich aber dennoch in Form von so genannten Pseudozysten. Diese Pseudozysten sind eine so geschickte Tarnung, dass das Immunsystem sie gar nicht als Fremdkörper erkennt. Der Erreger vermehrt sich nämlich innerhalb körpereigener Zellen, bevor er sich dann im gesamten Körper ausbreitet und sich schließlich im Gehirn und in der Muskulatur festsetzt.

Tiere, die mit Toxoplasmose infiziert sind, weisen deutliche Verhaltensänderungen auf. Ratten etwa zeigten sich im Versuch nahezu magisch hingezogen zu Katzengeruch – in freier Wildbahn ist das purer Selbstmord.

Auf Selbstmord programmiert

Derart skurrile Fälle von manipuliertem Selbstmord konnten Forscher schon lange in der Tierwelt beobachten. Nicht nur Toxoplasma gondii, sondern auch andere Parasiten machen aus ihren Wirtstieren willenlose Marionetten. Biologen der Universität Bonn untersuchen derzeit einen Wurm, der Krebse befällt und diese quasi auf Selbstmord programmiert. Die infizierten Krebse verlieren ihren angeborenen Schutzmechanismus und schwimmen ihrem Feind, dem Flussbarsch, direkt ins Maul. Um sicherzugehen, dass sein Wirt auch wirklich gesehen wird, hat sich der Wurm noch eine weitere Gemeinheit einfallen lassen: Durch den Panzer des Krebses hindurch leuchtet er grell orange – Krebs mit Leuchtreklame also. Eine weitere skurrile Gehirnwäsche gibt es auch bei der Ameise: Ist sie vom kleinen Leberegel befallen, wandert dieser in ihren Kopf und setzt sich an einem Nervenknoten fest. Vom Parasiten ferngesteuert, wandert die Ameise abends statt in ihr warmes Nest auf einen Grashalm. Durch die fallenden Temperaturen bekommt sie dort einen Krampf im Kiefer und verbeißt sich in das Grün. Mit diesem Verhalten der Ameise bezweckt der Egel, seinen Endwirt, ein am Morgen grasendes Schaf, zu erreichen.

Manipulation zum Selbsterhalt

Eines ist all diesen provozierten Selbstmorden der Wirtstiere gemein: Sie sind ein äußerst effektives Mittel, den natürlichen Lebenszyklus des Parasiten zu sichern. Denn will dieser sich fortpflanzen, muss er einen Endwirt finden – und um sich die Suche zu ersparen, bringt er seinen Wirt einfach dazu, sich von einem solchen Endwirt fressen zu lassen.

Welche Verhaltenveränderungen bewirkt die Toxoplasmose beim Menschen? Mit dieser Frage beschäftigt sich unter anderem das tschechische Forscherteam um Dr. Jaroslav Flegr. In seinen Tests untersucht er die unterschiedlichen Verhaltensweisen von Toxoplasmose-infizierten und gesunden Menschen. Dabei hat er erstaunliche Entdeckungen gemacht: Toxoplasmose sorgt offenbar dafür, dass Männer es mit den Regeln der Gesellschaft nicht mehr so genau nehmen. Sie kommen häufig zu spät, neigen zu Aggressivität und Eifersucht. Infizierte Frauen hingegen werden warmherziger, neigen zu einem spontaneren Lebensstil und haben häufig wechselnde Partner. Insgesamt konnte auch eine verminderte Lernbereitschaft und ein geringeres Interesse an höherer Bildung festgestellt werden.

Hohes Unfallrisiko

Die Wahrscheinlichkeit, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, ist für Personen mit Toxoplasmose 2,7 Mal höher als für Toxoplasma-negative Menschen. Grund dafür sind die schlechtere Reaktionszeit sowie die höhere Risikobereitschaft der Infizierten.

Schuld sind die Hormone

Wie genau der kleine Parasit es schafft, unser Verhalten zu beeinflussen, ist noch nicht geklärt. Sicher ist aber, dass er unseren Hormonhaushalt ordentlich auf den Kopf stellt: Männer produzieren deutlich mehr Testosteron, infizierte Frauen hingegen weisen nur noch erstaunlich geringe Mengen des Sexualhormons auf. Außerdem haben Forscher festgestellt, dass Frauen mit Toxoplasmose deutlich häufiger Jungen als Mädchen gebären.

Gefahr in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist übrigens auch der einzige kritische Zeitpunkt für eine Toxoplasmose-Infektion: Steckt sich die Frau während oder kurz vor der Schwangerschaft mit dem Parasiten an, kann das zu erheblichen Schädigungen des Babys wie Missbildungen oder Lernbehinderungen und teilweise sogar zur Fehlgeburt führen. Auch bei Menschen mit Immunschwäche, etwa bei AIDS-Patienten, kann die Toxoplasmose schwerwiegende Folgen haben. In Extremfällen platzen dann die Pseudozysten, so dass die Toxoplasmose sich ungehindert im gesamten Körper ausbreitet und nahezu alle Organe befällt.



Vegetarier haben Glück!: 1999 erschien eine Studie der University of Maryland, in der Nichtvegetarier und Vegetarier auf eine Toxoplasma-Infektion untersucht wurden. Bei den Nichtvegetariern waren 50 % infiziert, bei den Vegetariern (Seventh Day Adventists) nur 24 %.

Dienstag, August 14, 2007

Bin ich verrückt

Um das Thema TRAUMATA mal wieder aufzugreifen.

Der Artikel ist sehr bildlich und übersichtlich und, so hoffe ich, leicht verständlich für jedermann, was denn nun ein Traumata ist, denn schliesslich - am Ende bekommen sie fast jeden.

In ihrer Auswirkung sind einmalige Traumata (Monotrauma) von wiederholten, lang andauernden Traumatisierungen (z. B. über Jahre) zu unterscheiden. Darauf wird später unter dem Kapitel Trauma-Erkrankungen eingegangen. Letztendlich kann man diesbezüglich sagen: Trifft ein Trauma auf einen bereits traumatisierten Menschen, sind die negativen Auswirkung deutlich stärker als bei einem bisher Gesunden.

Verschiedene Menschen werden von der gleichen Situation nicht unbedingt gleich traumatisiert. Manche entwickeln vielleicht sogar nicht mal Symptome, wo ein Anderer an einer schweren Posttraumatischen Belastungsreaktion erkrankt. Das hat verschiedene Ursachen, die mittlerweile teilweise bekannt sind (z. B. Lebensalter, vorausgegangene Traumata, Art der Bedrohung u.v.m.).

Eine m. E. gut verständliche Beschreibung der Traumasituation findet sich bei Michaela Huber – die so genannte Traumazange: Es entsteht eine Situation mit Angst, Verzweiflung und Schmerz. Dadurch wird unser internes Furchtsystem aktiviert, welches dafür verantwortlich ist, uns aus gefährlichen Situationen durch Kampf oder Flucht zu retten. In der Traumasituation ist weder Flucht möglich (No Flight, ein Schenkel der Zange), was ein tiefes Gefühl von Hilflosigkeit erzeugt; noch ist Kampf möglich (No Fight, anderer Schenkel der Zange), was Ohnmacht auslöst. Dies aktiviert unser internes Paniksystem, was beim Betroffenen zu einer extremen Schocksituation mit dem Gefühl ausgeliefert oder verloren zu sein und zu erstarren (Freeze) führt. Erstarrung ist ähnlich dem Todstellreflex von Tieren (z. B. die Maus erstarrt vor der Schlange). Manchmal ist dies eine Rettung - dann nämlich, wenn der Angreifer dadurch das Interesse verliert. In der Erstarrungssituation (Freeze) schaltet unser Gehirn den Kontakt nach außen ab. Informationen und Reize können so nicht mehr zu dem Betroffenen vordringen. So rettet sich unser Gehirn vor einer weiteren Reizüberflutung von außen.

Reicht Freeze nicht aus um innerlich mit der Bedrohung zurecht zu kommen, schaltet unser Gehirn zusätzlich noch die Verbindung nach innen ab. Diese geschieht durch den Mechanismus der Dissoziation (siehe später). Er ist sozusagen der Akt der Unterwerfung unter das Geschehen und erlaubt weiterzuleben, ohne (zumindest für die Zeit der Dissoziation) das Ausmaß der Panik und Bedrohung in aller Klarheit wahrzunehmen. Auch der Mechanismus der Unterwerfung kann den Betroffenen unmittelbar in der Gefahrensituation retten.

Erstarrung und Dissoziation sind somit Versuche der Rettung aus existenziellen Gefahren. Viele traumatisierte Menschen plagen sich nach dem Ereignis mit starken Schuldgefühle, weil sie in der bedrohlichen Situation erstarrt sind, sich nicht bewegen/wehren/fortlaufen/schreien konnten.

Diesen Menschen sei explizit noch mal gesagt, dass die Reaktionen Kampf, Flucht, Erstarrung und Unterwerfung genetisch festgelegte Verhaltensmuster aller Menschen und nicht willentlich steuerbar sind!

Zusammenfassen ist also noch mal deutlich zu sagen: Nicht jede schlimme und bedrohliche Situation ist ein Trauma. Sie wird erst als Trauma bezeichnet, wenn das Erleben des Betroffenen geprägt ist von überflutender Angst und Bedrohung, bei gleichzeitig fehlenden Flucht- oder Kampfmöglichkeit. Außerdem führt nicht jedes Erleben eines Traumas zu einer Posttraumatischen Belastungsreaktion oder einer anderen Traumafolge-Erkrankung. Um von einer solchen Erkrankung zu sprechen, müssen bestimmte Symptome vorliegen und über eine festgelegte Dauer anhalten. Welche Symptome das sind und welche Dauer der Symptomatik vorliegen muss, um z. B. die Diagnose einer Posttraumatischen Belastungsreaktion stellen zu können, wird in den entsprechenden Kapiteln weiter unten beschrieben.

Freitag, Mai 11, 2007

Biophotonen: Das rätselhafte Leuchten allen Lebens

Da erzähle ich jetzt sei 10 Jahren oder mehr von dieser Idee der Biophotonen und muss mich immer wieder als Esotherikerin belächeln lassen, selbst bei dem Hinweis, dass es sogar einen Lehrstuhl dafür gibt, und dann entgeht mir glatt der Bericht im Spiegel von 2005.

Da haben wir die Anerkennung durch andere Wissenschaftler der TU Braunschweig - nur ein Beispiel.

Konsequent weiter gedacht liegt in den Biophotonen möglicherweise auch die Erklärung für den "genetischen Tripper" mit dem eine ehemalige WG-Kollegin mich vor Jahren schockierte, weil sie unreflektiert die Worte Ihrer Heilpraktikerin und Auraleserin nachplapperte. Wir wissen alle noch aus der Schule, dass es keinen genetischen Tripper gibt, zumal in unserem Zeitalter.

Aber gut - ich werde den Artikel jetzt mal in Ruhe zu Ende lesen, und dann schweren Herzens das Buch wieder rauskramen, den Physik ist für mich hart stuff. Aber immerhin weiß ich noch, was ein Laser und somit eine kohärente Strahlung ist. Ich muss also nicht bei null anfangen.

Letztlich sind Biophotonen wohl ein Phänomen der Quantenphysik. Denn viele Erforscher der subatomaren Sphäre vermuten, dass unser gesamtes materielles Universum auf Information basiert. Der Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger, dem als erster die Teleportation von Lichtteilchen experimentell gelang, bekennt: "Richtig vorstellen kann ich mir auch nicht, was bei diesen Vorgängen jenseits von Zeit und Raum vor sich geht." Gleichwohl könne man "Lichtteilchen als reine Information betrachten."

Popp seinerseits führte den Begriff der Information in die Molekularbiologie ein und stellte damit die etablierte Auffassung der Biochemie auf den Kopf. Nach herkömmlicher Sicht regiert in Zellen die Planlosigkeit: "Die Vorgänge werden in der Zelle reguliert, aber es gibt dort keinen Plan", erklärt Heiko Fickert von der Universität Hamburg. Der Organismus wird als wimmelndes Chaos von Molekülen betrachtet, in dem der Zufall entscheidet, ob, wann und wo chemische Reaktionen stattfinden.

Popp hält diese Sicht für absurd. Aus einem planlosen Chaos könne kein sinnvolles Zellgeschehen entstehen.Experimentell hat Popp festgestellt, dass sich das Licht in unseren Zellen keineswegs chaotisch und zufallsbedingt verhält, sondern einen verblüffenden Zusammenhang aufweist. Die Photonen, laut Quantenmechanik Teilchen und Wellen zugleich, zeigen während der Messphase eine stabile Überlagerung, genannt Interferenz. Sie beziehen sich sozusagen aufeinander und bilden laut Popp ein kohärentes elektromagnetisches Feld, in dem Information ausgetauscht wird. Über Biophotonen kommunizieren die Zellen im Organismus miteinander, glaubt der Biophysiker.

Die Frage nach dem Ursprung des Biolichts ist unbeantwortet. Popp tippt auf die DNA als Quelle und Speichermedium: "Das hat mit der extrem hohen Informationsdichte in der DNA zu tun." Popp hält seine informationstheoretische Perspektive für einen Paradigmenwechsel.
Wikipedia

Sonntag, März 04, 2007

Der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes?

Falsch!

Der Schlaf hilft uns beim Lernen und er hilft den Kindern beim Wachsen, da in den slow-wave-sleep-Wellen (SWS), die sich den REM-Phasen anschliessen, vermehrt Somatotropin ausgeschüttet wird. Kinder mit SWS-Entzug weisen Zwergwuchs auf.

Und last hilft er uns den normalen Alltagsstreß als unwichtig zu beurteilen und nachts ad akta zu legen.

Und noch etwas: nicht die vermeintlichen Tiefschlafphasen sind dabei wichtig - die REM-Phasen sind es.

Und: 3x die Woche Siesta zu halten beugt einen Herzinfarkt vor.

Hier noch weitere Stichpunkte aus dem Artikel ::

Schlafentzug != Insomnie

Aus Studien weiß man, dass nach 24 Stunden Schlafentzug die Reizschwelle sinkt, nach 64 Stunden Wahnvorstellungen auftreten. Irgendwann tritt dann der Tod ein. Mögliche Zwecke des Schlafes:

- psychisch: Erlebnisse der Wachphasen werden in Träumen verarbeitet, eingeordnet, unwichtige Informationen gelöscht.
- regenerativ: Organe können sich erholen.
- kalibrativ: Rhythmen der Körpersysteme, die bei Tag durcheinander geraten, werden auf Ausgangswerte (quasi auf null) zurückgestellt.
- adaptiv: Schlaf dient nicht primär der Erholung, sondern ist ein genetisches Programm zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts. So ruhen Raubkatzen nicht 17 Stunden am Tag, weil ihr Organismus das braucht, sondern um ihren Beutetieren genügend Erholungszeit zu gönnen.

Robert Stickgold vom Massachusetts Institute of Technology fand heraus, daß der Schlaf vor einer Prüfung eine große Rolle dabei spielt, wie gut wir abschneiden. Seiner Ansicht nach können wir Gelerntes tatsächlich im Schlaf verankern. Um 20% konnten die Versuchspersonen ihre Leistungen verbessern, wenn sie vor der Prüfung eine Nacht gut durchschliefen. Mit jeder weiteren Nacht vor der Prüfung verbesserten sich die Leistungen. Bei den Probanden die nach dem Lernen in der Nacht keinen Schlaf fanden, sanken die Leistungen auf Anfängerniveau herab.

Ursachen für dauerhafte Müdigkeit durch Arbeit

Ein kurzes Mittagsschläfchen zu halten, setzt sich in Büros und Firmen immer öfter durch. Nun empfehlen auch NASA-Wissenschaftler den Blitzschlaf. Sie konnten durch Studien zeigen, daß Mitarbeiter, die nachmittags ein Schläfchen halten können, ihre Leistungsfähigkeit um 35% und die Qualität ihrer Entscheidungen sogar um 50% verbessern können.[...]
Griechische Forscher um Androniki Naska konnten im "Archive of Internal Medicine" in einer kontrollierten Studie belegen, dass Menschen, die mindestens dreimal pro Woche Siesta halten, das Risiko einer Herzerkrankung um etwa ein Drittel senken.

Wie viel Schlaf brauchen Kinder und Jugendliche?
Die Folgen des frühen Aufstehens sind Appetitlosigkeit am Frühstückstisch, Konzentrationsschwächen und Trägheit. Abgesehen davon, daß langfristig die Gesundheit und schulischen Leistungen beeinträchtigt werden, kann Unaufmerksamkeit auf dem Schulweg gefährlich werden. Das Grundübel liegt nach Ansicht von Chronobiologen im frühen Schulbeginn an den meisten Schulen. Vergleichende Studien haben gezeigt, daß sich Gesundheit, Essverhalten, Leistungen und Motivation der Schüler bei späteren Schulbeginn deutlich bessert. Vor allem bei Jugendlichen verhindert eine verzögerte Bildung des Hormons Melatonin, dass sie rechtzeitig müde werden. Viele gehen daher erst nach zwölf ins Bett und können trotzdem noch nicht schlafen.[...]
Der Neurologe und Schlafforscher Ronald Chervin (Universität Michigan) analysierte die Aussagen der Eltern von 866 Kindern im Alter von zwei bis dreizehn Jahren zum Schlafverhalten und nach deren Impulsivität und Fähigkeit zur Konzentration. 16 Prozent aller Kinder wurden von den Eltern als Schnarcher beschrieben. Von den Kindern, die im Schlaf heftig schnarchen, litten 22 Prozent nach Einschätzung ihrer Eltern unter Verhaltensstörungen wie Unaufmerksamkeit - im Vergleich zu 12 Prozent bei gelegentlichen Schnarchern. Er erklärt den Zusammenhang damit, dass die vom schlechten Schlaf erschöpften Kinder ihre Müdigkeit durch Hyperaktivität auszugleichen versuchen. Das könnte auch erklären, warum paradoxerweise anregende Medikamente wie Ritalin wirksame Mittel für Kinder mit Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizit sind.

Gewichtszunahme durch Schlaf?
Der Neurologe und Schlafforscher Ronald Chervin (Universität Michigan) analysierte die Aussagen der Eltern von 866 Kindern im Alter von zwei bis dreizehn Jahren zum Schlafverhalten und nach deren Impulsivität und Fähigkeit zur Konzentration. 16 Prozent aller Kinder wurden von den Eltern als Schnarcher beschrieben. Von den Kindern, die im Schlaf heftig schnarchen, litten 22 Prozent nach Einschätzung ihrer Eltern unter Verhaltensstörungen wie Unaufmerksamkeit - im Vergleich zu 12 Prozent bei gelegentlichen Schnarchern. Er erklärt den Zusammenhang damit, dass die vom schlechten Schlaf erschöpften Kinder ihre Müdigkeit durch Hyperaktivität auszugleichen versuchen. Das könnte auch erklären, warum paradoxerweise anregende Medikamente wie Ritalin wirksame Mittel für Kinder mit Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizit sind.[...] Eine mögliche Ursache kann im Hormonhaushalt liegen, denn Schlafmangel senkt den Leptinspiegel, einem Hormon, das den Stoffwechsel aktiviert und den Hunger reduziert, während bei Schlafmangel der Spiegel des Hungerhormons Ghrelin ansteigt.

Samstag, Februar 17, 2007

Borderliner wegen Quecksilbervergiftung im Mutterleib?

Hier also die etwas andere Sicht auf die Dinge - nur als Gedankenanregung zu verstehen.

Es handelt sich dabei um einen homöopathischen Fachartikel über Umgang mit und Ausleitung von Quecksilbervergiftungen bzw. aufgrund dessen auftretende Depressionen noch 17 Jahre später, 6 Monate alte Kinder, die sich als Diktatoren gebärden oder schlichtweg chronischen Haarausfall.

Mal ehrlich :: wessen Zahnarzt hat sich denn zu Beginn der Quecksilberhysterie wirklich schon so umständlich ans Werk gemacht und hat zugesehen, das auch wirklich nicht das kleinste Kügelchen mit den Schleimhäuten in Verbindung kam?

Also meiner schon, als er sie alle entfernte, aber ich kann mich gut noch an den letzten erinnern, der sie mir alle verpasste - dem war das schnuppe, wenn der ganze Abfall beim Zurechtrücken und Anpassen in meinem Hals verschwand.

So - und schon haben wir die Misere. Ich war ja nicht schwanger derweil, aber wäre ich es gewesen, wäre ICH vermutlich auch zum Zahnarzt gegegangen, soweit ohne Spritze machbar - und schon hätte das noch ungeborene Lütte eine richtig fetzige Quecksilbervergiftung in einer Konzentration, von der ich nur träumen könnte, und das bevor dieses Zellphänomen auch nur ansatzweise ausgeformt gewesen wäre.

Die Folge? Nun, möglicherweise ich, so wie ich vermutlich als Kind war : schwer zugänglich, trotzig, schnell wütend, und so gar nicht mit Trost aus der Ecke zu locken. Das ist jetzt nur eine Hypothese, denn so richtig war ich mit der Erinnerung ja nicht dabei.

Aber diese Infos - es lohnt sich schon die Fallbeispiele aus dem Artikel zu lesen, so schwierig ist er dann auch nicht - in Verbindung mit dem über die immer noch andauernde Unwissenheit der Ärzte, WIE überhaupt Borderlinesymptomatik entsteht ... also diese sogenannte genetische Disposition .... die sich auf den Genen ja nicht nachweisen lässt. Mir ist aber das Vokabular gerade entfallen .. nun ja .. finde jeder selbst seines Weisheits letzten Schluss.

Mittwoch, Januar 31, 2007

Die Borderline-Störung Psychopathologische Mechanismen besser verstehen lernen oder "Ich bin Gott"

Also, um es gleichmal vorweg zu sagen :: nein, ich bin kein Borderliner.

Die ein oder andere kleine vielleicht auch größere Schnittmenge gibt es vielleicht, also "normal" bin ich bestimmt nicht ... aber Borderliner ist dann doch nochmal ein anderer Schnack.

Was ich an diesem Artikel (ja, er ist etwas länger) interessant finde - man kann ihn als Laie erstmal in Worten verstehen. Es wird auch auf andere Borderliner-Merkmale eingegangen als "nur" dieses "Schneiden und selbstschädigende" Verhalten, und, es werden, eben im Bereich Wut und Hass auch mal Parallelen zu Gewalttätern und/oder Nazis gezogen. Deshalb (wer mich persönlich kennt) :: Vorsicht, es stecken noch ungeahnte Möglichkeiten in mir (kleiner Scherz).

Auch wer das Gefühl hat, sein Chef habe auffällig sadistische Tendenzen, möglicherweise ist Borderliner eine Erklärung dafür.

Deshalb kann ich auch hier nochmal den Schluss ziehen: ich bin (leider) kein Sadist *hüstel*

Insgesamt könnte ich nach den vergangenen Wochen ironischer Weise auch sagen: das Leben als Borderliner kann Spass machen.

Jemand verlangt von Dir zuzuhören, und Du willst und kannst es gerade nicht? Wo meinereins dann vielleicht ins Schwitzen gerät statt seinen Unwillen zu äussern dissoziert ein anständiger Borderliner. Dissoziert meint, dass er sich in eine Art Traumland begibt und die Umgebung nur noch mehr oder weniger mitbekommt.

Du möchtest als Yogi Vorschritte machen und schaffst es einfach nicht, Deine Körperwahrnehmung aus deiner Aufmerksamkeit auszublenden? Auch kein Problem: komme als Borderliner auf die Welt, und Du dissozierst automatisch, wenn Du in einen Zustand der Entspannung kommen möchtest und nimmst deinen Körper nicht mehr wahr. Idealerweise solltest Du Dir eine Gemeinde suchen, die Selbstbestrafung oder Geiselung zu würdigen weiß, denn wenn Du "wiederkommst" schmerzt es ordentlich.

Oder Wohnungsentrümplung .. das ist überhaupt die Idee.
Der Tisch muss noch zerlegt werden bevor er auf die Entrümplung kann? Lade Dir einen Borderline und finde den Punkt, an dem er so richtig wütend wird. Willst Du auch etwas dazu tun? Öffne das Fenster und ide Sachen sind auch schon im Container vor dem Haus.
Aber Vorsicht - nicht jeder Borderliner kann wütend werden. Andere ziehen es dann doch vor, zu dissozieren. (Faules Pack!)

Ihr findet, ich bin böse und gemein?

Mitnichten - eine von den Mädels muss sich wirklich überlegen, wie sie ihre Dissoziationen positiv nutzen kann. In diesem Sinne - wenigstens einen Borderliner sollte jeder als Freund haben ;-)

Ach so - warum recherchiere ich das alles überhaupt, wenn es mich doch nicht betrifft?
Eigentlich ganz simple :: ich bin faul und habe so alles "auf einen Blick" und muss nicht getrennt nach Persönlichkeitsstörung, Neurose, Psychose, Schizophrenie oder Posttraumatische Belastungsstörung recherchieren. Habe ich was vergessen?

Sonntag, Januar 28, 2007

Der liebe Oberarzt (pdf)

Ich verstehe es nicht .. ce la vie.

Ich plädiere für PTSD und halte es mit Kernberg, der ist mir sympathischer, weil unbekannt.

Und ich zitiere mal Wikipedia

Mit entscheidend sind erwartungsgemäss traumatische Geschehen in der Vorgeschichte, beispielsweise frühkindliche Trennung, Vergewaltigung etc... die Kumulierung lässt dann das Trauma ausbrechen. Selbstverständlich auch bei Chronifizierung bisweilen individuell abzuhandeln und immer stark abhängig von der jetzigen Lebenslage: Arbeitslosigkeit, Mobbing, Erkrankungen usw., neue Schicksalsschläge verschlimmern. Am besten kamen nach einer alten Untersuchung ehemalige KZ-Häftlinge zurecht, wenn sie später in annehmenden Lebenslagen sein konnten. [...]

Therapien, die "in die Erinnerungen" hineingehen und sie so heilen wollen, dürften wohl nur wirken, wo die traumatisierenden Stimuli kurz waren.


Besonders entscheidend scheint mir hier irgendwie der letzte Satz zu sein! Nicht, dass ich undankbar wäre - nein, das bin ich bestimmt nicht, aber in Anbetracht des letzten Satzes verstehe ich die gnze Sache, und mein, bzw. deren Scheitern immer weniger.

Aber man soll ja den Humor nicht verlieren. Und da man mir, oder ich mir, schon wenigstens diese eine, klitzekleine, dann aber doch sehr grundlegende Borderline-Symptomatik andichten könnte, mein kleines Ja-Nein, in der Fachsprache :: wenig btw. keine erfahrene Objektkonstanz (habe ich jetzt mal so als ersten Ansatz beschlossen), nunja .. jedenfalls kann ich genau deswegen eigentlich sagen, was ich will .. Borderliner dieser Gruppe sind es gewohnt, es ist quasi ihr Trick, die anderen letztendlich dann doch zu entwerten .. was wollte ich eigentlich sagen???

Achja, alles Idioten :-D