Inländerfeindlich. Man schaltet auf Muttersprache. Was von einer Kritik optisch und visuell wie türkisch gegen russisch klang,Frau gegen Mann,Gesellschaft gegen Blondine, e taillierte Braune gegen blonde Frauen -ist jetzt, nachdem ich freundlich gebeten hatte die Musik auszumachen - ein einziges russisches Nest. Ich spreche deutsch ohne Dialekt.
Dienstag, Juli 12, 2016
Selbstwirksam sein...
Ein neues Unwort hat seinen Eingang gefunden:selbstwirksam Und ich habe alles richtig gemacht Mein Credo ist schon seit vielen Jahren: Probleme lösen macht glücklich. Irgendwie bestätigt mich diese Meldung
Dienstag, Juni 28, 2016
Jeder Mensch...
.... braucht einen Bereich in dem er glänzen kann. Wenn er den nicht findet begibt er sich auf die Suche. Warum müssen alle Menschen mit Bildung überfrachtet werden,warum darf es keine Nischen geben - wertvolle Nischen wie unser Sozial System. Es mangelt,wir haben keine billigem Zivis mehr... Warum fokussieren wir uns so sehr auf Bildung und nicht die Arbeit die getan wird -inklusive einer Bildung die zum Leben befähigt. Etwas Pädagogik, Politik, die Zwiespälte der Religionen und die Gefahren bei einem Kredit. Gerade in Deutschland mit unserem System der Fort-und Wegbildung?
Dienstag, November 06, 2007
Warum Männer zu spät kommen
Nun haben wir sie:
Die ultimative Erklärung, an der es nichts zu rütteln gibt, und die Mann von jeglicher Schuld freispricht:
Toxoplasmose - Wie Wirtstiere zu Zombies werden
Befällt der Parasit Toxoplasma gondii einen Menschen, dringt er in dessen Gehirn ein und setzt sich dort fest. Die Ansteckung erfolgt meist durch engen Umgang mit Katzen, da sie die Hauptwirte sind. Aber auch durch den Verzehr von rohem Fleisch oder Gartenarbeit – wegen des Kontakts mit Katzenkot. Forscher haben nun nachgewiesen, dass der Parasit in unserem Gehirn Auswirkungen auf unser Denken und Handeln hat: Infizierte Menschen zeigen eine deutlich höhere Risikobereitschaft, neigen zu Stimmungsschwankungen und sind zudem aggressiver.
Toxoplasmose – hinter diesem Namen verbirgt sich eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit, die durch den Einzeller Toxoplasma gondii ausgelöst wird. Dieser Erreger kann alle warmblütigen Lebewesen befallen. Die Ansteckung erfolgt meist ohne äußere Symptome und bleibt somit unbemerkt. Die Erfolgsstrategie des Einzellers besteht darin, dass er seinen Wirt so manipuliert, dass seine eigene Fortpflanzung gesichert ist. Allerdings gehört der Mensch als Wirt normalerweise nicht zum Lebenszyklus des Parasiten. Er ist für Toxoplasma gondii sozusagen eine Sackgasse, da der Erreger sich in ihm nicht vermehren kann.
Von der Maus zur Katze und wieder zurück
Mäuse oder Ratten, aber auch Vögel nehmen den Erreger mit dem Futter auf. In diesen Tieren angelangt, erlebt der Parasit seine Jugend. Erst wenn ein solcher Wirtsorganismus von einer Katze gefressen wird, kann der Einzeller sich fortpflanzen: Im Raubtierdarm legt er seine Eier, die dann von der Katze ausgeschieden werden und – mit etwas Glück – von der nächsten Maus gefressen werden. So schließt sich normalerweise der Lebenszyklus des Toxoplasma gondii.
Ansteckung durch rohes Fleisch und Gartenarbeit
Neben einer Infektion durch die Hinterlassenschaften des Stubentigers droht Ansteckungsgefahr auch durch den Verzehr von rohem Fleisch. Denn: Auch Schweine und Rinder können die von der Katze ausgeschiedenen Zysten mit dem Futter aufnehmen. Wird das Fleisch vor dem Verzehr nicht oder nur unzureichend gekocht, wie etwa bei Mett, Tartar oder blutigem Steak, gelangt der Erreger auf diesem Wege in den menschlichen Körper. Entwarnung für Vegetarier gibt es deswegen aber trotzdem nicht: Auch Salate und Gemüse können mit den Zysten aus dem Katzenkot verseucht sein. Schließlich kann man sich auch bei der Gartenarbeit mit dem Erreger infizieren. Denn eine Katze scheidet – bevorzugt in loser Gartenerde – pro Tag etwa zehn Millionen ansteckender Zysten aus, die dann über Monate hinweg infektionsbereit bleiben!
Getarnt als Körperzelle
Gelangt der Mensch in Kontakt mit den hoch ansteckenden Zysten im Katzenkot, wird auch er zum Wirt. Der Parasit kann sich im menschlichen Körper zwar nicht fortpflanzen, vermehrt sich aber dennoch in Form von so genannten Pseudozysten. Diese Pseudozysten sind eine so geschickte Tarnung, dass das Immunsystem sie gar nicht als Fremdkörper erkennt. Der Erreger vermehrt sich nämlich innerhalb körpereigener Zellen, bevor er sich dann im gesamten Körper ausbreitet und sich schließlich im Gehirn und in der Muskulatur festsetzt.
Tiere, die mit Toxoplasmose infiziert sind, weisen deutliche Verhaltensänderungen auf. Ratten etwa zeigten sich im Versuch nahezu magisch hingezogen zu Katzengeruch – in freier Wildbahn ist das purer Selbstmord.
Auf Selbstmord programmiert
Derart skurrile Fälle von manipuliertem Selbstmord konnten Forscher schon lange in der Tierwelt beobachten. Nicht nur Toxoplasma gondii, sondern auch andere Parasiten machen aus ihren Wirtstieren willenlose Marionetten. Biologen der Universität Bonn untersuchen derzeit einen Wurm, der Krebse befällt und diese quasi auf Selbstmord programmiert. Die infizierten Krebse verlieren ihren angeborenen Schutzmechanismus und schwimmen ihrem Feind, dem Flussbarsch, direkt ins Maul. Um sicherzugehen, dass sein Wirt auch wirklich gesehen wird, hat sich der Wurm noch eine weitere Gemeinheit einfallen lassen: Durch den Panzer des Krebses hindurch leuchtet er grell orange – Krebs mit Leuchtreklame also. Eine weitere skurrile Gehirnwäsche gibt es auch bei der Ameise: Ist sie vom kleinen Leberegel befallen, wandert dieser in ihren Kopf und setzt sich an einem Nervenknoten fest. Vom Parasiten ferngesteuert, wandert die Ameise abends statt in ihr warmes Nest auf einen Grashalm. Durch die fallenden Temperaturen bekommt sie dort einen Krampf im Kiefer und verbeißt sich in das Grün. Mit diesem Verhalten der Ameise bezweckt der Egel, seinen Endwirt, ein am Morgen grasendes Schaf, zu erreichen.
Manipulation zum Selbsterhalt
Eines ist all diesen provozierten Selbstmorden der Wirtstiere gemein: Sie sind ein äußerst effektives Mittel, den natürlichen Lebenszyklus des Parasiten zu sichern. Denn will dieser sich fortpflanzen, muss er einen Endwirt finden – und um sich die Suche zu ersparen, bringt er seinen Wirt einfach dazu, sich von einem solchen Endwirt fressen zu lassen.
Welche Verhaltenveränderungen bewirkt die Toxoplasmose beim Menschen? Mit dieser Frage beschäftigt sich unter anderem das tschechische Forscherteam um Dr. Jaroslav Flegr. In seinen Tests untersucht er die unterschiedlichen Verhaltensweisen von Toxoplasmose-infizierten und gesunden Menschen. Dabei hat er erstaunliche Entdeckungen gemacht: Toxoplasmose sorgt offenbar dafür, dass Männer es mit den Regeln der Gesellschaft nicht mehr so genau nehmen. Sie kommen häufig zu spät, neigen zu Aggressivität und Eifersucht. Infizierte Frauen hingegen werden warmherziger, neigen zu einem spontaneren Lebensstil und haben häufig wechselnde Partner. Insgesamt konnte auch eine verminderte Lernbereitschaft und ein geringeres Interesse an höherer Bildung festgestellt werden.
Hohes Unfallrisiko
Die Wahrscheinlichkeit, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, ist für Personen mit Toxoplasmose 2,7 Mal höher als für Toxoplasma-negative Menschen. Grund dafür sind die schlechtere Reaktionszeit sowie die höhere Risikobereitschaft der Infizierten.
Schuld sind die Hormone
Wie genau der kleine Parasit es schafft, unser Verhalten zu beeinflussen, ist noch nicht geklärt. Sicher ist aber, dass er unseren Hormonhaushalt ordentlich auf den Kopf stellt: Männer produzieren deutlich mehr Testosteron, infizierte Frauen hingegen weisen nur noch erstaunlich geringe Mengen des Sexualhormons auf. Außerdem haben Forscher festgestellt, dass Frauen mit Toxoplasmose deutlich häufiger Jungen als Mädchen gebären.
Gefahr in der Schwangerschaft
Die Schwangerschaft ist übrigens auch der einzige kritische Zeitpunkt für eine Toxoplasmose-Infektion: Steckt sich die Frau während oder kurz vor der Schwangerschaft mit dem Parasiten an, kann das zu erheblichen Schädigungen des Babys wie Missbildungen oder Lernbehinderungen und teilweise sogar zur Fehlgeburt führen. Auch bei Menschen mit Immunschwäche, etwa bei AIDS-Patienten, kann die Toxoplasmose schwerwiegende Folgen haben. In Extremfällen platzen dann die Pseudozysten, so dass die Toxoplasmose sich ungehindert im gesamten Körper ausbreitet und nahezu alle Organe befällt.
Vegetarier haben Glück!: 1999 erschien eine Studie der University of Maryland, in der Nichtvegetarier und Vegetarier auf eine Toxoplasma-Infektion untersucht wurden. Bei den Nichtvegetariern waren 50 % infiziert, bei den Vegetariern (Seventh Day Adventists) nur 24 %.
Sonntag, Oktober 14, 2007
Donnerstag, Oktober 11, 2007
Eva Hermans Auftritt bei Kerner im Wortlaut
Und nicht nur kleinere oder größere Auszüge davon.
Eigentlich ziemlich unverständlich der ganze Eklat.
Ja gut - unglücklich formuliert da in dem Radiointerview, aber ich möchte auch nicht wissen, wie ich rumstochere, wenn ich aufgeregt bin. Ausserdem ist sie da mit Bush und Stoiber doch un bester Gesellschaft.
Und die Ansichten zu Frau und Familie - ja, nun gut. Ein bisschen sehr vereinfacht - und das sie sich die Frau - sich selbst allerdings ausgenommen - hinter den Herd wünscht hat sie ja in Ihrem ersten Buch schon klar gemacht. Auch da ist sie mit Stoiber in bester Gesellschaft.
Und die Erste, die der deutschen Frau als solches die Schuld für die hohen Arbeitslosenzahlen gibt, ist sie auch nicht.
Aber ihr rechts unterstellen zu wollen ... nun, ich sehe es aus dem Interview nicht. Teilweise peinlich - aber auch wie Frau Schreinemarker abgeht.
Nachtrag:
So groß wie angenommen ist die Masse gar nicht, die sich an der Hatz beteiligt.
Jetzt bals eine Woche nach Kerner ist doch klar ersichtlich, dass es noch eine nicht geringe Menge denkender Menschen in diesem Land gibt.
Der Göttin sei dank :-)
Aber trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, das Frau Herman selbst fremdgesteuert ist. Irgendwie mutet mich mich ihr Artikel bei Cicero, Magazin für politische Kultur doch nach einer gehörigen Gehirnwäsche an.
... lach ... "Gehirnwäsche" ist aus einem anderen Krieg, nicht dem hiesigen, unserem eigenen, deutschen Krieg. Ergo kann ich es ohne Bedenken verwenden.
Hier einer der Kommentare auf den Cicero-Artikel, weil mich genau dieses Gefühl beschlich, dass sie in ihrem Artikel irgendwas sehr wichtiges vergessen hat zu erwähnen, ich es aber nicht genau zu fassen bekam.
Frauen mussten schon immer arbeiten! Wie sie es auch jetzt wieder, als einzige durchschlagende Folge des Femminismus, wieder müssen. Nur bei den Nazis ... nun, da hatten sie andere "Arbeit" zu verrichten, die des Gebährens. Romantisch uns streng nach Fakten beurteilt war das dann wirklich die einzige Zeit im Weltenlauf, in der Frauen nicht arbeiten mussten (durften).
Und selbst das stimmt ja nicht .... oder wer in den Waffenfabriken gearbeitet?
Also auch das Frauenbild der tugendhaften Mutter bei den Nazis hat sich ehr auf die Mittel- und Oberschicht bezogen.
Nun denn .. es verspricht spannend zu bleiben.
Hier der Kommentar in voller Länge:
Bernd (Berlin) 10.10.2007
Ich schätze frau herman, weil sie probleme anspricht, die die gesellschaft scheinbar in eine tiefe kriese führen - vereinsamung - isolation - gleichgültigkeit
frau herman nennt die dinge nicht so - aber eigetlich spricht sie genau davon.
dennoch ist natürlich genau wegen der polarisierenden differenz die tendenz hin zum antifeminismus - was zur verwischung von ursache und wirkung führt.
und um ihre thesen zu belegen, lügen sie frau herman das sich die balken biegen.
im prinzip tun sie nichts anderes als bspw von der "Liga polnischer Familen" abzuschreiben.
sie sprechen von der rolle der frau in der geschichte - und zwar seit der schöpfung - bitte wann war die schöpfung? und wer hat denn da noch gejagt und gesammelt?
die geschichte der rolle der frau wird von ihnen sehr verlogen dargestellt - oder sie reden ausschließlich von den frauen der oberschicht - denn seit je her haben frauen der unterschicht schlicht und einfach mitarbeiten müssen um das klägliche brot zu erwirtschaften - und wenn ich mich nicht irre war die unterschicht immer der oberschicht deutlich zahlenmäßig überlegen. also verbreiten sie doch dann bitte nicht diesen quatsch, dass wir in der geschichte der menschheit immer die heile wertewelt hatten von der sie schwärmen. diese welt gab es doch nur in der oberschicht der gesellschaft und vielleich dann vielleicht seit 1848 in der mittelschicht. aber die masse der menschen musste um das blanke überleben kämpfend ackern - auch die kinder - und das war also dann die gute alte zeit, die werte nach denen sie sich orientieren?
ist ihnen überhaupt klar auf wievielen verhungerten und geschundenen menschen sich die von ihnen verherrlichten werte gründeten.
einer dieser werte war auch sich nicht gegen die obrigkeit aufzulehnen - so hungrig und verweifelt man sei.
Verstehen sie mich nicht falsch- ich sorge mich ebenfalls darum wohin sich die gesellschaft bewegt - aber meine ich auch dass es auf die probleme lösungen geben muss die uns nicht in den feudalismus oder den frühkapitalismus zurückführen.
So bleiben ihre thesen nichts weiter als schwärmerei und verherrlichung menschenverachtender sklaverei und ausbeutung, sie vernachlässigen völlig, dass sich gesellschaftlich entwicklungen nicht an aktionismus sondern an den stand der entwicklung der produktivkräfte orientieren. es gibt keine dampfmaschinen mehr. sie versuchen fossilien auszugraben.
damit liegen sie aber voll im mainstream der politik, die sich ebenfalls mit alten lösungen, gegen die herausforderungen des heutigen standes der produktivkräfte stellt.
leider weiß ich auch keine lösung der probleme - ich glaube aber dass diese wenn überhaupt noch zu lösen sind, dann durch eine gesellschaft, die in sich zu tiefst solidarisch ist. in der jeder mensch sich als individuum als gesellschafter der gesellschaft versteht und somit mit all seinen fähigkeiten für das wohl aller anderen gesellschafter agiert. angesicts der heutigen gesellschftlichen realitäten erscheint mir das jedoch mehr als so utopisch wie ihre lösungen fossiler natur sind.
Freitag, September 28, 2007
Neues Unterrichtsfach "Glück"....
Mit dem Unterrichtsfach `Glück` wird der Versuch unternommen, den Schülern Bildung im ursprünglichen Sinn zu vermitteln. Ziel ist die Förderung von persönlicher Zufriedenheit, Selbstsicherheit, Selbstverantwortung und sozialer Verantwortung“, sagt Direktor Ernst Fritz-Schubert. Dabei geht es in dem Pilotprojekt nicht darum, das Negative auszumerzen, sondern das Positive zu verstärken. Die Jugendlichen sollen empfänglich für Glücksmomente sein und sich Wege für ihr eigenes dauerhaftes Glück suchen können.
Glücklich sein ist ein psychologisches Bedürfnis wie Essen ein körperliches.
Das gilt für Schüler und Lehrer gleichermaßen. Längst hat die Wissenschaft bewiesen, dass Gesellschaften mit wachsendem Reichtum nicht unbedingt glücklicher werden. Dazu gehört wesentlich mehr. Etwa Selbstachtung, Einfühlungsvermögen, Freundschaft, Liebe, Spiritualität, Humor und Optimismus. Diese Ingredienzien des Glücks kann man lernen.
seufz ... ich warte ja schon seit wenigstens 10 Jahren darauf.
Samstag, September 08, 2007
Die kleine Geschichte: des Tischfußballs- ARTE
"Es ist die Geschichte eines Mannes namens Lucien Rosengart, Angestellter bei den Citroën-Werken. Wir verdanken ihm den Vorderradantrieb und den Sicherheitsgurt. Eines regnerischen Tages wusste Lucien Rosengart nicht weiter. Er hatte keine Ahnung, wie er seinen Enkelkindern die Zeit vertreiben sollte. Weil er in der Region von Marseille lebte, wo der Fußball ein heiliger Sport ist, beschloss er, ein Miniaturfußballspiel zu entwerfen, um ihnen eine Freude zu machen. Und so kam es, dass in den 30er Jahren der Tischfußball geboren wurde. Zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg findet der Tischfußball dann seinen Platz in den lebhaften Cafés. Dann verschwindet der Tischfußball aus den Bars und hält Einzug in die Privathäuser. Heute wird er nicht nur als ein Hobby betrachtet, sondern auch als echter Wettkampfsport."
Mittwoch, September 05, 2007
Virales Marketing oder wer ist Jara Cimrman
Der Vergleich mag etwas weit hergeholt sein, aber die Tschechen haben es - nach sozialem Anspruch - einfach besser gemacht.
Virales Marketing (auch Viral-Marketing oder manchmal Virus-Marketing, kurz VM) ist eine Marketingform, die existierende soziale Netzwerke ausnutzt, um Aufmerksamkeit auf Marken, Produkte oder Kampagnen zu lenken, indem Nachrichten sich epidemisch, wie ein Virus ausbreiten. Die Verbreitung der Nachrichten basiert damit letztlich auf Mundpropaganda, also der Kommunikation zwischen den Kunden oder Konsumenten.
Wo passt hier nun aber Jara Cimrman dazu?
Jara Cimrman ist eine Kunstfigur zweier Menschen, entstanden noch unter dem Kommunismus in der Tschechei.
Sie transportierte urspünglich den für die tschechische Mentalität eigenen Humor, worüber sich auch Kritik, dem Kommunismus konform, äussern ließ. In erster Linie transportierte sie aber eine Charaktereigenschaft irgendwo angesiedelt zwischen Schlauheit und Genialität.
Und wo passt das nun zum viralem Marketing?
Jara Cimrman hat sich verselbstständigt:
Er taucht als Charakter in Filmen auf, beispielsweise als Lehrer oder als Berater von Johann Strauß, der ihm die, Strauß eigene, Tonart angibt. Oder als Berater von Gustave Eiffel, der dem Eiffelturm die eigentliche Statik verpasst. Kurz: er war ständig und überall vertreten.
Deshalb haben ...
die Tschechen ihn im Fenrsehen vor Kurzem wohl zur wichtigesten tschechischen Persönlichkeit gewählt, noch vor ihrem "Volksvater" Karl I. Die BBC stimmte anschliessend zwar einer Dokumentation über Jara Cimrman zu, aber als Preisträger wurde er nicht zugelassen, da nicht existent.
Der letzte Fall von viralem Marketing hat etwas ähliches geschaffen: Ron Hammer ein Motorrad-Stuntman aus einem Hornbach Online-Werbeclip.
Virales Marketing funktioniert eigentlich über diese Clips, in der Hoffnung, das sie weitergesendet werden, dass online, z.b. in Blogs darüber diskutiert wird. Ebenso werden oftmals Leute engagiert, die eine bestimmte Marke/Produkt in Diskussionsforen unauffälig "ins Gespräch" bringen.
Tja, und Ron Hammer?
Hornbach hat zu seinem Clip gleich noch die Figur erschaffen, sie mit einer Vita ausgestattet und in Umlauf gebracht.
Presse und TV (u.a. DSF, Bravo und die ARD) haben über Ron Hammer berichtet und damit weitere Millionen Zuschauer und „Mit-Diskutierer“ erreicht
Positive Rückmeldungen lassen vermuten, dass die Positionierungsbotschaft
Und es wird weiter diskutiert: ist Ron Hammer zulässig oder ist es Betrug, oder oder oder ...
Dienstag, August 14, 2007
Bin ich verrückt
Um das Thema TRAUMATA mal wieder aufzugreifen.
Der Artikel ist sehr bildlich und übersichtlich und, so hoffe ich, leicht verständlich für jedermann, was denn nun ein Traumata ist, denn schliesslich - am Ende bekommen sie fast jeden.
In ihrer Auswirkung sind einmalige Traumata (Monotrauma) von wiederholten, lang andauernden Traumatisierungen (z. B. über Jahre) zu unterscheiden. Darauf wird später unter dem Kapitel Trauma-Erkrankungen eingegangen. Letztendlich kann man diesbezüglich sagen: Trifft ein Trauma auf einen bereits traumatisierten Menschen, sind die negativen Auswirkung deutlich stärker als bei einem bisher Gesunden.
Verschiedene Menschen werden von der gleichen Situation nicht unbedingt gleich traumatisiert. Manche entwickeln vielleicht sogar nicht mal Symptome, wo ein Anderer an einer schweren Posttraumatischen Belastungsreaktion erkrankt. Das hat verschiedene Ursachen, die mittlerweile teilweise bekannt sind (z. B. Lebensalter, vorausgegangene Traumata, Art der Bedrohung u.v.m.).
Eine m. E. gut verständliche Beschreibung der Traumasituation findet sich bei Michaela Huber – die so genannte Traumazange: Es entsteht eine Situation mit Angst, Verzweiflung und Schmerz. Dadurch wird unser internes Furchtsystem aktiviert, welches dafür verantwortlich ist, uns aus gefährlichen Situationen durch Kampf oder Flucht zu retten. In der Traumasituation ist weder Flucht möglich (No Flight, ein Schenkel der Zange), was ein tiefes Gefühl von Hilflosigkeit erzeugt; noch ist Kampf möglich (No Fight, anderer Schenkel der Zange), was Ohnmacht auslöst. Dies aktiviert unser internes Paniksystem, was beim Betroffenen zu einer extremen Schocksituation mit dem Gefühl ausgeliefert oder verloren zu sein und zu erstarren (Freeze) führt. Erstarrung ist ähnlich dem Todstellreflex von Tieren (z. B. die Maus erstarrt vor der Schlange). Manchmal ist dies eine Rettung - dann nämlich, wenn der Angreifer dadurch das Interesse verliert. In der Erstarrungssituation (Freeze) schaltet unser Gehirn den Kontakt nach außen ab. Informationen und Reize können so nicht mehr zu dem Betroffenen vordringen. So rettet sich unser Gehirn vor einer weiteren Reizüberflutung von außen.
Reicht Freeze nicht aus um innerlich mit der Bedrohung zurecht zu kommen, schaltet unser Gehirn zusätzlich noch die Verbindung nach innen ab. Diese geschieht durch den Mechanismus der Dissoziation (siehe später). Er ist sozusagen der Akt der Unterwerfung unter das Geschehen und erlaubt weiterzuleben, ohne (zumindest für die Zeit der Dissoziation) das Ausmaß der Panik und Bedrohung in aller Klarheit wahrzunehmen. Auch der Mechanismus der Unterwerfung kann den Betroffenen unmittelbar in der Gefahrensituation retten.
Erstarrung und Dissoziation sind somit Versuche der Rettung aus existenziellen Gefahren. Viele traumatisierte Menschen plagen sich nach dem Ereignis mit starken Schuldgefühle, weil sie in der bedrohlichen Situation erstarrt sind, sich nicht bewegen/wehren/fortlaufen/schreien konnten.
Diesen Menschen sei explizit noch mal gesagt, dass die Reaktionen Kampf, Flucht, Erstarrung und Unterwerfung genetisch festgelegte Verhaltensmuster aller Menschen und nicht willentlich steuerbar sind!
Zusammenfassen ist also noch mal deutlich zu sagen: Nicht jede schlimme und bedrohliche Situation ist ein Trauma. Sie wird erst als Trauma bezeichnet, wenn das Erleben des Betroffenen geprägt ist von überflutender Angst und Bedrohung, bei gleichzeitig fehlenden Flucht- oder Kampfmöglichkeit. Außerdem führt nicht jedes Erleben eines Traumas zu einer Posttraumatischen Belastungsreaktion oder einer anderen Traumafolge-Erkrankung. Um von einer solchen Erkrankung zu sprechen, müssen bestimmte Symptome vorliegen und über eine festgelegte Dauer anhalten. Welche Symptome das sind und welche Dauer der Symptomatik vorliegen muss, um z. B. die Diagnose einer Posttraumatischen Belastungsreaktion stellen zu können, wird in den entsprechenden Kapiteln weiter unten beschrieben.
Freitag, August 10, 2007
Schussfeste Mode: Ein Schneider für alle Kaliber
Schade, was in dem Artikel nicht steht ist die Sache mit den Dirndln, denn der gute Mann hat die erste Kollektion, pünktlich zum Oktoberfest schon fertig.
Montag, Juli 23, 2007
Mensa Online-Test
MinD - Mensa in Deutschland
Es ist wohl besser, den Test nicht unmittelbar nach dem Aufstehen zu machen, steht eigentlich ja auch nicht in den Testkriterien. Ce la vie, hier ist er nun also, der Mensatest (nein, es geht nicht darum, ob sie während ihrer Studienzeit einen Kiesel im Gulasch fanden. Demanch hätte ich zumindest den Test bestanden).
Sonntag, Juli 08, 2007
Dienstag, Juni 12, 2007
Mittwoch, Juni 06, 2007
Warum Afrika kein Geld vom Westen braucht
Mehr Geld, mehr Entwicklungshilfe für Afrika fordern Popstars und Schauspieler von den G-8-Staaten. Der afrikanische Intellektuelle Lubega widersetzt sich: Durch diesen Blödsinn werde die Krise in den Hungerstaaten nur verschärft.
Montag, Juni 04, 2007
Scham macht geil!
Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen - ausser: ich hasse ausdruckslose Gesichter. Das wiederum ist eine unpassende Indivitualität in einem Meer von Ausdruckslosen.
Samstag, Mai 26, 2007
ZNet: Powertoys für Windows XP
Inhalt:
Tweak UI
Power Calculator
Super-Fast User Switcher
Open Command Window Here
Task Switcher
Image Resizer
CD Slide Show Generator
Virtual Desktop Manager
Taskbar Magnifier
HTML Slide Show Wizard
Webcam Timershot
Shell Player (Nur in Version 26.10.2001)
ISO Burner (Nur in Version 26.10.2001)
Enteignet und vergessen: Der Kondomfabrikant Julius Fromm
Komisch eigentlich, das heute ein durchaus häufig genutzter Spruch gesellschaftsfähig ist, und das gerade auch bei den Sozialpädagogen -> Einzelschicksale interessieren nicht.
Eigentlich interressiert mich die Nazizeit nicht, was sicherlich auch an der Art der Aufarbeitung und dem immer wieder gleich herunter geleierten "Sachverhalten" liegt. Alle waren "schuld", zumindest waren alle beteiligt, auch oder gerade wenn sie nur geschiegen haben. So wie es eben heute auch wieder passiert - nur eben bei anderen Themen, denn das die Nazis an die Macht gekommen sind hat ja so gar nichts mit alltäglichen, herkömmlichem Geschehen zu tun.
Egal.
Freitag, Mai 25, 2007
Schlag mich!
Jetzt blöd anmachen lassen und schnell antworten -> kleine Nachhlfe in Schlagfertigkeit.
Dienstag, Mai 15, 2007
Vom Yoga der dunklen Erotik - Vom Nutzen konsensueller Hierarchie
Ein schöner Artikel, möglicherweise ganzer Blog, rund um das Thema BDSM - frei von jeglicher Szene Gehirnwäsche.